Praxis Dr Eltanaihi Arzl Innsbruck


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Informieren Sie sich über Eisenmangelsyndrom, Vitamin-D, Omega-3- Index und Impfungen.

DAS EISENMANGELSYNDROM

(IRON DEFICIENCY SYNDROM-IDS)

In meiner Privatsprechstunde behandle ich das Eisenmangelsyndrom(IDS) mit Eiseninfusionen.
 

Damit  gewährleistet man eine effektive und schnelle Therapie des Eisenmangels, der mit Tabletten meist nicht möglich ist. Die Tabletten werden oft schlecht vertragen und im Darm schlecht resorbiert. Daher dauert eine Therapie mit Tabletten oft mehrere Monate. Je nach Schweregrad werden 1-4 Infusionen mit dem Eisenpräparat benötigt. Der Zeitbedarf für 1 Infusion beträgt ca 20 Minuten. Ich verwende ausschließlich Eisen- Carboxymaltose (Ferinject), das für seine gute Verträglichkeit bekannt ist. Zwei Wochen nach Beendigung der Infusionstherapie, erfolgt eine Laborkontrolle, um den Zielwert zu überprüfen. Nach drei Monaten ist eine erneute Ferritinmessung vorgesehen. Dann werden auch die weiteren Massnahmen zur Vorbeugung des Eisenmangels besprochen. Eisenmangel  stellt die häufigste Mangelerscheinung beim Menschen dar.

 

Folgende Menschen leiden vermehrt unter Eisenmangel:
+Frauen im Menstruationsalter
+Sportlerinnen/ Sportler
+Menschen mit chronischen Hauterkrankungen (Psoriasis, Neurodermitis) +Vegetarier 

Welche Symptome passen zum Eisenmangel?
+Erschöpfungszustände, Energiemangel
+Konzentrationsstörungen
+Schwindel
+Reizbarkeit, depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen
+Haarausfall
+Infektanfälligkeit
+Beeinträchtigung bei sportlichen Aktivitäten
 

VITAMIN-D                                     

DAS BINDEGLIED ZWISCHEN SONNE UND GESUNDHEIT

Vitamin D nimmt eine Sonderstellung unter den essentiellen Nährstoffen ein, da es ein Vitamin ist, das Körper nur mit Hilfen von UV-Licht selbst bilden kann. Aufgrund unserer klimatischen Bedingungen, leidet jeder 2. Österreicher unter Vitamin D- Mangel. Schon in der Vergangenheit hatte Vitamin D einen unverzichtbaren Stellenwert in der Osteoporose und Rachitistherapie. Da fast alle unsere Körperzellen, Vitamin D Rezeptoren besitzen, beschäftigen sich derzeit viele Studien mit der Auswirkung von Vitamin D-Mangelzuständen und der Entstehung von Krankheiten. Ausreichende Vitamin D-Spiegel, haben vor allem positive Einflüsse auf das Immunsystem, die mit einer verbesserten Infektabwehr einhergeht und der Vorbeugung von Autoimmunerkrankungen (rheumatoide Arthritis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Multiple Sklerose, Psoriasis...) dient. Ein ausreichender Vitamin D-Spielgel schützt vor Krebs. Vielen Studien zufolge (Auswertung durch Prof. Garland und Prof. Gorham in den USA und Kanada), wirkt es der Neuentstehung von Brustkrebs und Darmkrebs entgegen, auch die Sterblichkeitsrate an diesen Krebsarten sinkt dadurch um Dreiviertel! Ebenfalls wird das Sonnenvitamin, wie es auch genannt wird, mit Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Depressionen in Zusammenhang gebracht.

 OMEGA-3 INDEX

Unsere Nahrung ist häufig zu reich an tierischen Fetten sowie Omega-6 und Trans-Fetten. Daher sollte vermehrt auf  Zufuhr von Omega-3-und Omega-9-Fettsäuren in Form von Fischmahlzeiten, Leinöl, Rapsöl oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel unabhängig vom Lebensalter geachtet werden. Wichtig ist das richtige Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 zu erzielen. Dieses kann man anhand einer Blutentnahme und einer entsprechenden Labordiagnostik feststellen. Ein guter Omega-3 Index geht mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für das Prostatakarzinoms und das Mammakarzinom einher. Er stellt eine besondere Schutzfunktion für Herz und Gefäße dar und kann sowohl LDL als auch Triglyceride (Blutfette)senken! Positive Einflüsse auf komplexe Hirnleistungen- von der Geburt bis ins hohe Alter.Fischölkapseln werden präventiv bei Jugendlichen eingesetzt, die ein erhöhtes Risiko haben, an Schizophrenie zu erkranken.

IMPFBERATUNG / IMPFUNGEN

Eine wichtige Aufgabe des Arztes besteht darin, für einen ausreichenden Impfschutz der von ihm betreuten Patienten zu sorgen. Nach der Grundimmunisierung stellen regelmäßige Auffrischimpfungen bis zum Lebensende sicher, dass der notwendige Impfschutz erhalten bleibt.
Mit zunehmendem Alter und aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen kann die Notwendigkeit bestehen, gewisse Impfungen zu ergänzen.
Oftmals geht die Kontrolle des Impfzustands eines Patienten mit der Beendigung der Schulpflicht einher. 

 Wichtig:
+ DTPP-Impfung alle 10 Jahre auffrischen 
+ Hepatitis A/ Hepatitis B 
+ FSME- alle 5 Jahre
+ Pneumokokken-Impfung (ab dem 50. Lebensjahr) 
+ Masern- Mumps- Röteln- Impfung (bei unzureichender                       Grundimmunisierung bis zum 40. Lj und Titerbestimmung vor                            geplanter  Schwangerschaft) 


Bei besonderem Risiko:
+ Influenza  
+ Meningokokken  
+ Hämophilus influenza  
+ Pneumokokken